Längengrad.

By Dava Sobel

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In der Tat conflict die paintings und Weise, wie Maskelyne seine Daten zusammentrug, sehr merkwürdig. Er richtete das test so ein, als würde der Zeitmesser sechs Reisen von jeweils sechs Wochen Dauer zu den Westindischen Inseln unternehmen – wie es der Longitude Act von 1714, der noch immer in Kraft warfare, vorschrieb. Unberücksichtigt blieb dabei, daß die Uhr offenbar beschädigt worden conflict, used to be sich darin zeigte, daß sie auf Temperaturschwankungen extrem stark reagierte, statt sich glatt und problemlos darauf einzustellen, wie es früher ihre paintings gewesen struggle. Maskelyne rechnete, während sie auf einem Fenstersitz in der Sternwarte stand, einfach ihre Meßergebnisse von jeder »Reise« zusammen. Dann übersetzte er den Zeitgewinn in Längengrade und diese wiederum in eine Entfernung von nautischen Meilen, bezogen auf den Äquator. Auf ihrer ersten »Reise« beispielsweise gewann die H-4 dreizehn Minuten und zwanzig Sekunden oder three Grad 20 Minuten geographischer Länge und verfehlte so das Ziel um zweihundert nautische Meilen. Auf den folgenden Reisen funktionierte sie etwas besser, am besten auf der fünften Reise, als sie nur fünfundachtzig Meilen am erwünschten Ziel vorbeischoß, da sie fünf Minuten und vierzig Sekunden, das hieß 1 Grad 25 Minuten geographischer Länge, zugelegt hatte. Maskelyne schloß daraus, daß »Mr. Harrisons Uhr kein zuverlässiges device ist, um auf einer Reise nach Westindien die Länge bis auf einen Grad genau zu bestimmen«. Vorangegangene Protokolle bewiesen aber, daß Harrisons Uhr auf zwei wirklichen Reisen zu den Westindischen Inseln den Längengrad um nicht mehr als einen halben Grad verfehlt hatte. Dennoch behauptete Maskelyne, daß guy der Uhr bei einer sechswöchigen Reise bei der Positionsbestimmung auf See nicht trauen könne: »Sie vermag die Länge bei einer Abweichung von einem halben Grad höchstens für ein paar Tage zu bestimmen, und bei großer Kälte vielleicht nicht einmal so lange; gleichwohl ist sie eine nützliche und brauchbare Erfindung, und zusammen mit der Beobachtung der Distanzen des Mondes von der Sonne und den Fixsternen magazine sie von beträchtlichem Nutzen für die Navigation sein. « Mit diesem vorsichtigen Lob räumte Maskelyne taktvollerweise ein, daß die Methode der Monddistanzen einige größere Schwächen barg. Denn etwa sechs Tage im Monat nähert sich der Mond der Sonne, so daß er unsichtbar wird und keine Mondentfernungen gemessen werden können. In dieser Zeit warfare die H-4 tatsächlich »von beträchtlichem Nutzen für die Navigation«. Nützlich konnte ein Zeitmesser auch während jener dreizehn Tage jedes Monats sein, an denen der Mond zwar nachts zu sehen ist, aber von der Sonne aus gesehen auf der anderen Seite der Erde liegt. Da Navigatoren dann den allzugroßen Winkel zwischen den beiden Himmelskörpern in diesen zwei Wochen nicht intestine bestimmen konnten, maßen sie die Entfernung zwischen dem Mond und bestimmten Fixsternen. Sie registrierten die Zeit ihrer nächtlichen Beobachtungen auf einer gewöhnlichen Uhr, die womöglich viel zu ungenau ging, als daß sich der ganze Aufwand gelohnt hätte.

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